Zimtschneckenkuchen

Manchmal ist die Lust auf Zimtschnecken größer als die Geduld für einen Hefeteig. Genau dafür gibt es diesen Kuchen. Er schmeckt wie eine frisch gebackene Zimtschnecke, kommt aber ohne Gehzeit aus. 

Ein Stück Zimtschneckenkuchen mit Zuckerguss liegt auf einem weißen Teller, dahinter der angeschnittene Kuchen auf einer Platte

Der Teig des Zimtschneckenkuchen wird beim Backen richtig fluffig und luftig, die Zimtfüllung zieht sich in dunklen Adern mitten hindurch und bleibt schön saftig. Obendrauf liegt ein glatter weißer Zuckerguss, der dem Ganzen die typische Süße gibt.

Beim Anschneiden sieht man die Spirale sofort, und der Duft nach Zimt und Butter zieht durch die ganze Küche. Wer Zimtschnecken mag, wird den Kuchen lieben, denn er trifft genau diesen Geschmack. Für uns gehört er in die kühlere Jahreszeit, zum Kaffee am Nachmittag oder einfach so zwischendurch.

Am besten schmeckt er noch leicht warm, wenn der Guss gerade fest geworden ist. Ihr könnt ihn aber ebenso gut am Vortag backen, abgedeckt bleibt er herrlich saftig. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne, und falls doch ein Stück übrig bleibt, wird es kurz aufgewärmt noch einmal richtig gut.

Ein Stück Zimtschneckenkuchen wird mit dem Kuchenheber vom Blech abgehoben, die Zimtspirale ist im Anschnitt zu sehen

Zutaten für Zimtschneckenkuchen:

Für den Teig, die Füllung und den Guss brauchst du nur Grundzutaten, die meistens ohnehin im Schrank stehen. Die genauen Mengen findest du in der Rezeptkarte weiter unten.

  • Mehl und Backpulver: Die 200 g Mehl Typ 550 werden zusammen mit den 2 TL Backpulver in den Teig gesiebt, nicht einfach geschüttet. Bei dieser kleinen Mehlmenge verteilt sich das Backpulver sonst ungleichmäßig und der Kuchen geht nur stellenweise auf.

  • Zimt: Der volle Esslöffel gehört komplett in die Füllung und nicht in den Teig. So bleibt der Rührteig hell und mild, und der Zimt sitzt konzentriert in der Spirale, wo man ihn beim Essen deutlich herausschmeckt.

Milch wird aus einem Blumenkrug über das gesiebte Mehl in der lila Rührschüssel gegossen
Ein gehäufter Löffel Zimt wird über die flüssige Butter mit braunem Zucker in der weißen Schüssel gehalten
  • Mehl in der Füllung: Der halbe Esslöffel Mehl ist der eigentliche Trick an diesem Rezept. Er bindet die flüssige Butter, dadurch bleibt die Füllung beim Backen als Spirale stehen, statt auf den Boden der Form zu sacken.

  • Brauner Zucker: Die 65 g brauner Zucker geben der Füllung die leicht karamellige Note, die man von Zimtschnecken kennt. Weißer Zucker funktioniert zwar auch, schmeckt aber deutlich flacher.

  • Puderzucker und Milch: Aus 100 g Puderzucker und 3 bis 4 EL Milch wird der Guss. Gib die Milch löffelweise dazu und rühre zwischendurch, denn zu dünn gerührt läuft der Guss am Rand herunter, statt oben liegen zu bleiben.

Die Zimtfüllung wird mit einer Gabel spiralförmig durch den hellen Rührteig in der eckigen Backform gezogen
Weißer Zuckerguss wird mit einem Löffel auf dem noch in der Form liegenden Zimtschneckenkuchen glatt gestrichen

Geheimtipps für Zimtschneckenkuchen

  • Mit der Gabel arbeiten, nicht mit dem Löffel: Zieh die Füllung in großen Schlaufen durch den Teig. Mit einem Löffel vermischt sich alles zu einer braunen Masse und das Muster geht verloren.

  • Nicht zu oft durchziehen: Drei bis vier Runden mit der Gabel reichen völlig aus. Je länger du rührst, desto blasser wird die Spirale im Anschnitt.

  • Die Stäbchenprobe ernst nehmen: Der Kuchen wirkt oben schnell fertig, weil die Füllung dunkel ist. Stich lieber in der Mitte ein, dort wo der Teig am dicksten liegt.

  • Den Guss erst auf den abgekühlten Kuchen: Auf einem noch heißen Kuchen wird der Zuckerguss glasig und zieht komplett ein. Lass den Kuchen vorher kurz stehen, dann bleibt die weiße Decke sichtbar.

Nahaufnahme eines Kuchenstücks mit deutlich sichtbaren Zimtadern im fluffigen Teig und dickem Zuckerguss obenauf

Warum du Zimtschneckenkuchen unbedingt ausprobieren solltest

Dieser Kuchen ist in kurzer Zeit im Ofen und braucht weder Hefe noch Ruhezeit. Alles, was du brauchst, sind zwei Schüsseln und eine Gabel. Genau deshalb backen wir ihn immer dann, wenn der Nachmittag schon halb vorbei ist und trotzdem noch etwas Süßes auf den Tisch soll.

Wenn du Zimtgebäck magst, probier auch unsere Apfel-Donuts mit Zimt im Blätterteig. Die gehen noch schneller und sind genauso ein Fall für die kühlere Jahreszeit.

Probier das Rezept aus und schreib uns gerne in die Kommentare, ob dir unser Zimtschneckenkuchen geschmeckt hat. Wir freuen uns riesig über dein Feedback!

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Zimtschneckenkuchen

Fluffiger Zimtschneckenkuchen ohne Hefe und ohne Gehzeit. Rührteig mit einer Zimtspirale aus flüssiger Butter und braunem Zucker, obendrauf ein Zuckerguss. In 25 Minuten gebacken, ergibt etwa 6 Stücke.
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 25 Minuten
Portionen 6 Stücke

Zutaten
  

Teig

  • 100 g Butter weich
  • 60 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl Typ 550
  • 2 TL Backpulver
  • 100 ml Milch

Füllung

  • 50 g Butter flüssig
  • 65 g brauner Zucker
  • 1/2 EL Mehl
  • 1 EL Zimt
  • 1 Pck Vanillezucker

Glasur

  • 100 g Puderzucker
  • 3-4 EL Milch

Anleitung
 

  • Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, einer Prise Salz und den Eiern cremig aufschlagen.
  • Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in den Teig sieben.
  • Die Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Für die Füllung den braunen Zucker, die flüssige Butter, das Mehl, den Zimt und den Vanillezucker in einer Schüssel gut verrühren.
  • Die Backform mit Butter einfetten, den Teig einfüllen und mit einem Teigschaber glatt streichen.
  • Die Füllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen.
  • Den Kuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Zum Schluss die Stäbchenprobe machen.
  • Den Puderzucker mit der Milch zu einem Guss verrühren, auf dem abgekühlten Kuchen verteilen und glatt streichen.

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