Donauwelle – das Rezept für den Klassiker vom Blech
Manche Kuchen wecken sofort Erinnerungen. Bei Marc ist die Donauwelle so ein Kuchen. Er erzählt immer, dass seine Oma ihn früher zu jedem Geburtstag gebacken hat und dass der Teller nie lange voll geblieben ist. Als wir ihn das erste Mal zusammen gemacht haben, wussten wir sofort, dass dieses Rezept bei uns genauso eine Tradition werden würde.
Was die Donauwelle so besonders macht, ist das Zusammenspiel der Schichten. Heller und dunkler Teig mit Sauerkirschen darin, dann eine dicke Schicht Vanillebuttercreme und zum Schluss der glänzende Schokoladenguss obendrauf. Wenn man ein Stück herausschneidet und die Schichten sieht, möchte man am liebsten sofort reinbeißen.
Die Buttercreme ist der Teil, der ein bisschen Geduld braucht. Der Pudding muss wirklich vollständig ausgekühlt sein, bevor er unter die Butter gerührt wird. Wenn man das beachtet, wird die Creme schön glatt und luftig und lässt sich perfekt auf dem Kuchen verstreichen. Das Warten lohnt sich.
Wir backen die Donauwelle meistens für größere Runden, weil der Kuchen aus einer 26er Form schon ordentlich was hergibt. Wer ein Rezept mit den gleichen Aromen sucht, aber lieber kleinere Portionen mag, dem kann ich unsere Schwärzälder Kirsch Muffins sehr empfehlen. Aber ehrlich gesagt wird die Donauwelle trotzdem immer aufgegessen.
Das brauchst du für die Donauwelle:
Die Zutaten sind ganz klassisch und in jedem Supermarkt zu finden. Die genauen Mengen stehen in der Rezeptkarte weiter unten.
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Sauerkirschen: Sie kommen aus dem Glas und sorgen für die saftige, leicht säuerliche Note im Teig. Wichtig ist, sie wirklich gut abtropfen zu lassen, damit der Teig nicht zu feucht wird.
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Vanillepuddingpulver: Die Grundlage der Buttercreme. Der Pudding wird frisch gekocht und dann mit Butter aufgeschlagen. Das ergibt eine besonders cremige, nicht zu süße Buttercreme.
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Backkakao: Nur ein Esslöffel, aber der macht den dunklen Teil des Teigs schön schokoladig. Am besten ungesüßten Backkakao verwenden.
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Zartbitterschokolade: Für den Guss sorgt sie für den intensiven Schokoladengeschmack. Zusammen mit dem Kokosfett wird der Guss schön glänzend und schneidet sich später sauber.
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Kokosfett: Klingt ungewöhnlich, ist aber der Trick für einen perfekten Schokoguss. Es macht die Schokolade beim Schmelzen flüssiger und sorgt dafür, dass der Guss nach dem Abkühlen glatt bleibt und nicht bricht.
Tipps für eine gelungene Donauwelle
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Kirschen gut abtropfen: Am besten die Sauerkirschen kurz auf Küchenpapier legen. So zieht keine Feuchtigkeit in den Teig und der Boden bleibt schön saftig, ohne matschig zu werden.
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Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen: Wenn der Pudding noch warm ist, wenn er zur Butter kommt, gerinnt die Buttercreme. Kurz in der Küche stehen lassen reicht vollkommen aus, ein Kühlschrank macht ihn zu kalt.
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Butter wirklich weich: Die Butter für die Creme sollte zimmerwarm sein, damit sie sich schön cremig aufschlagen lässt. Kalte Butter klumpt und die Creme wird nicht glatt.
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Guss erst nach der Kühlzeit: Die 30 Minuten im Kühlschrank sind wichtig. Wenn der Guss auf eine zu weiche Creme trifft, vermischt er sich damit. Eine feste Creme gibt dem Guss eine stabile Unterlage.
Warum du diesen Blechkuchen lieben wirst
Die Donauwelle ist einer dieser Kuchen, die beim ersten Anschnitt schon alle begeistern. Die Schichten sehen toll aus, der Geschmack ist genau so, wie man ihn sich vorstellt.
Das Rezept braucht ein bisschen Zeit, aber es gibt viele Schritte, die man gut vorbereiten kann. Den Boden am Vortag backen, die Buttercreme kurz vorher machen und den Guss zum Schluss drübergießen. So ist der Kuchen auch für Gäste gut planbar.
Schreib mir gerne in die Kommentare, wie deine Donauwelle geworden ist!
Wie lange hält sich die Donauwelle?
Kann ich die Donauwelle einfrieren?
Kann ich die Sauerkirschen weglassen oder ersetzen?
Kann ich statt Springform ein Blech verwenden?
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Donauwelle
Zutaten
Für den Teig
- 165 g weiche Butter
- 120 g Zucker
- 1 Pck Vanillezucker
- 3 Eier
- 210 g Mehl
- 1½ TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 EL Backkakao
- 1 EL Milch
- ¾ Glas Sauerkirschen abgetropft, ca. 350 g
Für die Buttercreme
- 125 g weiche Butter
- 1 Pck Vanillepuddingpulver
- 500 ml Milch
- 2 EL Zucker
Für den Schokoladenguss
- 150 g Zartbitterschokolade
- 15 g Kokosfett
Anleitung
- Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (26 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Die Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und nach und nach zur Buttermasse geben. Alles zu einem glatten Teig rühren.
- Zwei Drittel des Teigs in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Den restlichen Teig mit Backkakao und Milch verrühren. Den dunklen Teig in Klecksen auf dem hellen Teig verteilen und leicht einstreichen.
- Die abgetropften Sauerkirschen gleichmäßig über den Teig verteilen und leicht andrücken. Im vorgeheizten Ofen 35–40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Den Kuchen vollständig auf einem Rost auskühlen lassen.
- Für die Buttercreme den Vanillepudding nach Packungsanleitung mit Milch und Zucker kochen. Direkt auf die Oberfläche Frischhaltefolie legen, damit keine Haut entsteht. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die weiche Butter cremig aufschlagen und den ausgekühlten Pudding löffelweise unterrühren, bis eine glatte, luftige Creme entsteht.
- Die Buttercreme gleichmäßig auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und glattstreichen. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fest wird.
- Zartbitterschokolade mit Kokosfett im Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen. Den Guss gleichmäßig über die gekühlte Buttercreme gießen und verteilen. Fest werden lassen und dann in Stücke schneiden.




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