Donauwelle aus der Kastenform

Donauwelle aus der Kastenform ist eigentlich ein Kuchen für Anlässe, ganzes Blech, Buttercreme, Kühlzeit, für einen normalen Dienstagabend zu zweit ist das schlicht zu viel, und genau deshalb gibt es sie hier in der Kastenform.

Nahaufnahme einer angeschnittenen Donauwelle aus der Kastenform mit Kirschen, Quarkschicht und Schokoglasur

Der Aufbau bleibt derselbe wie beim Klassiker, nur eine Nummer kleiner. Heller Teig, dunkler Teig, Kirschen, eine cremige Schicht. Statt Buttercreme kommt bei uns eine Quarkcreme in die Mitte, die mit Ei und Vanillepuddingpulver gebunden wird und beim Backen fest wird. Das spart die komplette Kühl- und Aufschlagarbeit und macht den Kuchen deutlich leichter.

Beim Einfüllen gibt es einen Handgriff, der über Erfolg oder Sauerei entscheidet, den Teig beim Verteilen an den Rändern der Form etwas hochziehen. So entsteht eine kleine Teigwand, und die flüssige Quarkcreme läuft später nicht seitlich zwischen Teig und Form nach unten durch. Die Kirschen kommen zweimal in den Kuchen, einmal auf die untere Teigschicht und einmal auf die Creme.

Gebacken wird bei 180°C Ober-/Unterhitze für ungefähr 60 Minuten. Nach den ersten 15 Minuten schneiden wir den Kuchen mittig der Länge nach ein, die Oberfläche ist dann schon leicht angetrocknet, der Teig geht aber noch auf und reißt dadurch genau an dieser Linie sauber auf, statt sich irgendwo unkontrolliert aufzuwerfen. Die Glasur kommt erst auf den vollständig ausgekühlten Kuchen.

Ganze Donauwelle aus der Kastenform mit dunkler Glasur auf silberner Platte, eine Scheibe abgeschnitten

Zutaten für Donauwelle aus der Kastenform:

Für eine Kastenform brauchst du überschaubare Mengen, kein Vergleich zum Blech, bei dem man am Ende drei Tage Kuchen im Haus hat. Die genauen Mengen findest du in der Rezeptkarte weiter unten.

  • Butter: 180 g weiche Butter sind die Basis des Rührteigs. Sie muss wirklich zimmerwarm sein, sonst lässt sie sich mit dem Zucker nicht luftig aufschlagen und der Kuchen wird kompakt statt locker.

  • Backkakao & Milch: Zwei Esslöffel Kakao färben die eine Teighälfte. Die zwei Esslöffel Milch dazu sind kein Zufall, Kakaopulver zieht Flüssigkeit, ohne die Milch wäre der dunkle Teig deutlich fester als der helle und ließe sich nicht mehr gleichmäßig danebensetzen.

Zwei Esslöffel Backkakao werden zur Hälfte des hellen Rührteigs in die Rührschüssel gegeben
Kirschen werden auf dem marmorierten Teig in der Kastenform verteilt
  • Quark: 250 g Quark ersetzen die klassische Buttercreme. Zusammen mit Ei, Zucker und zerlassener Butter wird daraus eine Schicht, die im Ofen stockt, dadurch entfällt das Aufschlagen und Kühlen komplett.

  • Vanillepuddingpulver: Ein halbes Päckchen bindet die Quarkcreme. Ohne dieses Bindemittel bleibt die Schicht beim Backen zu flüssig und zieht in den Teig ein, statt als eigene helle Lage sichtbar zu bleiben.

  • Kirschen: 200 g Kirschen wandern in zwei Lagen in den Kuchen. Wenn du Kirschen aus dem Glas nimmst, lass sie vorher gut abtropfen, zu viel Flüssigkeit macht den Teig um die Früchte herum matschig.

Quarkcreme mit Kirschen in der Kastenform, darauf wird der Schokoteig gesetzt
Dunkle Kuchenglasur wird mit dem Löffel auf dem abgekühlten Kuchen verstrichen

Geheimtipps für Donauwelle aus der Kastenform

  • Teig am Rand hochziehen: Beim Verteilen des unteren Teigs, den Teig an den Formrändern etwas hochstreichen. Diese kleine Teigwand hält die Quarkcreme davon ab, seitlich nach unten durchzulaufen.

  • Nach 15 Minuten einschneiden: Den Kuchen nach einer Viertelstunde Backzeit der Länge nach mittig einritzen. Er reißt dann kontrolliert an dieser Linie auf statt irgendwo quer über die Oberfläche.

  • Teig abwechselnd einfüllen, dann Gabel: Hellen und dunklen Teig immer nebeneinander setzen und erst zum Schluss einmal spiralförmig mit der Gabel durchziehen. Zu viel Rühren und die Marmorierung verschwindet zu einem einheitlichen Braun.

  • Glasur erst auf den kalten Kuchen: Auf einem noch warmen Kuchen bleibt die Schokoladenglasur dünnflüssig, läuft an den Seiten ab und wird nie richtig fest. Vollständig auskühlen lassen lohnt sich.

Angeschnittenes Stück Donauwelle in der Hand mit sichtbaren Kirschen und heller Quarkschicht

Warum du die Donauwelle aus der Kastenform unbedingt ausprobieren solltest

Diese Variante, Donauwelle aus der Kastenform, ist der Grund, warum es bei uns wieder öfter Donauwelle gibt. Sie passt in eine normale Kastenform, braucht keine Buttercreme und ist mit gut 25 Minuten Vorbereitung erledigt. Den Rest macht der Ofen, und übrig bleibt eine Menge, die man auch zu zweit wegbekommt, bevor sie trocken wird.

Wenn du die große Runde bewirten willst, findest du bei uns auch die klassische Donauwelle vom Blech, dort mit echter Buttercreme und für deutlich mehr Gäste gerechnet.

Probier das Rezept aus und schreib uns gerne in die Kommentare, ob du Kirschen aus dem Glas oder frische genommen hast, wir freuen uns riesig über dein Feedback!

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Nahaufnahme einer angeschnittenen Donauwelle aus der Kastenform mit Kirschen, Quarkschicht und Schokoglasur

Donauwelle aus der Kastenform

Vorbereitung 25 Minuten
Zubereitung 1 Stunde
Portionen 12 Stücke

Zutaten
  

Teig

  • 180 g Butter weich
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck Vanillinzucker
  • 3 Eier
  • 10 g Backpulver
  • 220 g Mehl
  • 80 ml Milch

Schokoteig

  • 2 EL Backkakao
  • 2 EL Milch

Füllung

  • 200 g Kirschen gut abgetropft
  • 250 g Quark
  • 75 g Zucker
  • 75 g Butter zerlassen
  • 1 Ei
  • 0,5 Pck Vanillepuddingpulver

Glasur

  • Dunkle Kuchenglasur

Anleitung
 

  • Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform gründlich einfetten.
  • Weiche Butter mit Zucker und Vanillinzucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren.
  • Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren, bis er glatt ist.
  • Die Hälfte des Teigs in eine zweite Schüssel geben und beiseitestellen. Unter die verbliebene Hälfte den Backkakao und die 2 EL Milch rühren.
  • Hellen und dunklen Teig abwechselnd in die Form geben und dabei an den Rändern etwas hochziehen. Die Hälfte der Kirschen darauf verteilen.
  • Für die Creme Quark, Zucker und die zerlassene Butter kurz verrühren. Ei und Vanillepuddingpulver zugeben und glatt rühren.
  • Die Quarkcreme auf den Kirschen verteilen und die restlichen Kirschen daraufsetzen.
  • Den restlichen Teig wieder abwechselnd hell und dunkel darauf verteilen und einmal spiralförmig mit einer Gabel durchziehen.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 60 Minuten backen. Nach den ersten 15 Minuten den Kuchen mittig der Länge nach einschneiden.
  • Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, dann mit der dunklen Kuchenglasur bestreichen und fest werden lassen.

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