Frau Holle Kuchen mit Himbeeren
Wenn ein Kuchen aussieht, als hätte Frau Holle ihr Federbett direkt darüber ausgeschüttelt, dann ist es dieser, saftige Himbeerfüllung auf Orangenbiskuit, bedeckt von fluffiger Sahnecreme und weißer Raspelschokolade wie frisch gefallener Schnee.
Was diesen Kuchen so besonders macht, ist der Orangensaft im Teig. Er gibt dem Biskuitboden eine feine Frische, die man erst beim Anschneiden richtig wahrnimmt, und die wunderbar mit der säuerlichen Himbeerfüllung harmoniert. Wir haben ihn beim ersten Mal ohne den Orangensaft ausprobiert und festgestellt, dass genau dieser der entscheidende Unterschied ist.
Die Himbeerfüllung ist denkbar einfach, Himbeeren pürieren, Gelatine einrühren, fertig. Wer keine frischen Himbeeren hat, kann problemlos auf tiefgekühlte zurückgreifen, einfach vorher vollständig auftauen und die überschüssige Flüssigkeit abgießen. Die Sofort-Gelatine bindet das Püree in etwa 30 Minuten im Kühlschrank zu einer schnittfesten Schicht, die beim Anschneiden schön in Form bleibt.
Die weiße Sahnecreme mit Raspelschokolade obendrauf ist das i-Tüpfelchen. Sie sieht spektakulär aus, ist aber in wenigen Minuten aufgeschlagen und aufgetragen. Wer den Kuchen noch beeindruckender präsentieren möchte, legt am Ende frische Himbeeren auf die Sahne, das sieht aus wie ein Traum und schmeckt genauso. Für einen ähnlich aufwendigen Blechkuchen mit Wow-Effekt lohnt sich auch ein Blick auf unsere Donauwelle.
Zutaten für den Frau Holle Kuchen mit Himbeeren:
Bevor es losgeht, kurz alle Zutaten bereitstellen. Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte weiter unten.
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Orangensaft: Das Geheimnis des Biskuitbodens. Er macht den Teig saftig und gibt ihm eine feine Frische, die ihn von einem gewöhnlichen Rührteig unterscheidet. Am besten frisch gepresst oder aus dem Kühlregal.
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Sonnenblumenöl: Im Gegensatz zu Butter hält Öl den Biskuit auch am nächsten Tag noch weich und saftig. Das ist besonders bei Blechkuchen ein großer Vorteil.
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Himbeeren: Das Herzstück der Füllung. Frische Himbeeren aus der Saison sind natürlich ideal, aber tiefgekühlte funktionieren genauso gut. Nur vorher vollständig auftauen und abtropfen lassen.
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Sofort-Gelatine: Sie bindet das Himbeerpüree in etwa 30 Minuten zu einer festen, schnittfähigen Schicht.
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Weiße Raspelschokolade: Sie ist das Tüpfelchen auf dem i und der Grund, warum dieser Kuchen aussieht wie Schnee aus dem Märchen. 100 g reichen für eine gleichmäßige, üppige Decke über der Sahnecreme.
Geheimtipps für den perfekten Frau Holle Kuchen
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Biskuit vollständig abkühlen lassen: Wer die Himbeerfüllung auf einen noch warmen Boden gibt, riskiert, dass die Gelatine nicht richtig stockt. Lieber 30 Minuten mehr warten, es lohnt sich.
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Sahne wirklich kalt verwenden: Schlagsahne schlägt sich nur dann fest auf, wenn sie richtig kalt ist. Am besten die Schüssel vorher kurz in den Kühlschrank stellen.
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Himbeerpüree absieben: Die Kerne im Püree können beim Essen stören und machen die Schicht weniger glatt. Wer möchte kann mit einem feinen Sieb und etwas Geduld beim Durchstreichen einen großen Unterschied erwirken.
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Raspelschokolade zum Schluss: Die weiße Schokolade erst ganz am Ende aufstreuen, wenn die Sahnecreme bereits glattgestrichen ist, dann verteilt sie sich gleichmäßig wie Schnee und bleibt nicht in Häufchen liegen.
Warum du diesen Frau Holle Kuchen unbedingt ausprobieren solltest
Dieser Kuchen ist einer dieser Klassiker, bei denen das Ergebnis weit aufwendiger aussieht als die Arbeit dahinter. Drei Schichten, die zusammen etwas ergeben, das man einfach nicht mehr vergisst! der leicht fruchtige Biskuit, die feste, rubinrote Himbeelfüllung und die weiche, schneeweiße Sahnecreme. Auf jedem Kaffeetisch ein echter Hingucker.
Besonders schön ist, dass er sich gut vorbereiten lässt. Am Abend vor dem Fest gebacken und gekühlt, ist er am nächsten Tag sogar noch besser! Die Schichten haben sich gesetzt und der Kuchen lässt sich sauber in Stücke schneiden, ohne dass die Füllung verläuft.
Probiert ihn aus und lasst uns wissen, wie er bei euch angekommen ist! Und wenn ihr Himbeeren übrig habt, ein paar frische auf die Sahnecreme legen, das macht optisch noch mehr her.
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Frau Holle Kuchen mit Himbeeren
Zutaten
Teig
- 2 Eier
- 80 g Zucker
- 1 Pck Vanillinzucker
- 150 g Weizenmehl
- 2 TL Backpulver
- 50 ml Sonnenblumenöl
- 60 ml Orangensaft
Himbeerfüllung
- 600 g Himbeeren frisch oder TK
- 30 g Zucker
- 1 Pck Vanillinzucker
- 1 TL Zitronensaft
- 1 Beutel Sofort-Gelatine 30 g
Sahnecreme
- 400 g Schlagsahne kalt
- 1 Pck Vanillinzucker
- 2 Pck Sahnesteif
- 100 g weiße Raspelschokolade
Anleitung
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech (ca. 30x22 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Eier, Zucker und Vanillinzucker mit dem Handrührgerät cremig schlagen, bis die Masse hell und schaumig ist (ca. 2 Minuten).
- Sonnenblumenöl und Orangensaft hinzufügen und kurz unterrühren. Mehl und Backpulver versieben und vorsichtig unterheben, bis ein glatter Teig entsteht.
- Den Teig in das vorbereitete Backblech gießen und gleichmäßig verteilen. Bei 180°C ca. 18–20 Minuten backen, bis der Boden goldgelb ist. Stäbchentest machen und vollständig abkühlen lassen.
- Für die Himbeerfüllung: Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Zucker, Vanillinzucker und Zitronensaft unterrühren. Die Sofort-Gelatine nach Packungsanleitung einrühren.
- Die Himbeerfüllung sofort gleichmäßig auf dem ausgekühlten Biskuitboden verteilen und den Kuchen für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Füllung fest ist.
- Für die Sahnecreme: Die kalte Schlagsahne mit Vanillinzucker und Sahnesteif steif schlagen. Die Sahnecreme auf der gestockten Himbeerschicht verteilen und glattstreichen.
- Die weiße Raspelschokolade gleichmäßig über die Sahne streuen – sie sieht aus wie Schnee, daher der Name „Frau Holle Kuchen“. Den Kuchen vor dem Anschneiden nochmals für mindestens 30 Minuten kühlen.




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