Spargelcremesuppe aus Schalen
Hier kommt mein Rezept für eine herrlich cremige Spargelcremesuppe aus Spargelschalen. So lecker und einfach kann Resteverwertung sein!
Sobald die Spargelzeit beginnt, freue ich mich jedes Jahr auf genau diese Gerichte, die nach Frühling schmecken. Frischer Spargel gehört für mich einfach dazu. Egal ob klassisch mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise oder als leichte Pasta. Es gibt ein Rezept, das oft unterschätzt wird und dabei unglaublich aromatisch ist, eine richtig cremige Spargelcremesuppe aus Spargelschalen.
Vielleicht denkst du jetzt erstmal aus Schalen? Kann das überhaupt schmecken? Genau das habe ich früher auch gedacht. Ich habe die Spargelschalen immer entsorgt, weil ich überzeugt war, dass daraus sowieso nichts Besonderes entstehen kann. Bis ich irgendwann angefangen habe, sie auszukochen und plötzlich war da dieser intensive Spargelgeschmack, den man in vielen normalen Suppen gar nicht so stark hinbekommt. Seitdem landen die Schalen bei mir garantiert nicht mehr im Müll.
Das Schöne an dieser Spargelcremesuppe ist, dass sie unglaublich viel Geschmack hat, obwohl sie mit einfachen Zutaten gemacht wird. Durch die Spargelschalen entsteht eine richtig aromatische Brühe, die fast schon luxuriös schmeckt und das ohne großen Aufwand. Gleichzeitig ist das Rezept wunderbar unkompliziert und perfekt, wenn man ohnehin Spargel gekocht hat und noch Schalen übrig sind.
Diese Suppe schmeckt nach Gemütlichkeit. Sie ist cremig, leicht buttrig, fein abgeschmeckt mit Muskat und einem Hauch Zitrone und die kleinen Spargelstücke darin machen sie einfach perfekt. Dazu noch etwas frisches Brot oder Kräuterflädle und du hast ein Essen, das sich nach Restaurant anfühlt, obwohl es ganz einfach zuhause gekocht wurde.
Gerade wenn draußen das Wetter noch wechselhaft ist, finde ich so eine warme Spargelcremesuppe ideal. Sie ist leicht, macht aber trotzdem satt und bringt sofort Frühlingsgefühle auf den Teller. Außerdem ist sie ein Rezept, bei dem man merkt, dass manchmal gerade die einfachen Dinge die besten sind. Kein kompliziertes Kochen, keine außergewöhnlichen Zutaten, nur guter Geschmack.
Und falls du bisher Spargelschalen immer weggeworfen hast. Nach diesem Rezept wirst du das wahrscheinlich nicht mehr tun. Denn es ist wirklich erstaunlich, wie viel Aroma in den Schalen steckt. Die Suppe schmeckt intensiv nach Spargel, wunderbar cremig und gleichzeitig angenehm frisch durch etwas Zitronensaft. Genau diese Mischung macht sie für mich jedes Jahr aufs Neue zu einem absoluten Lieblingsrezept in der Spargelsaison.
Warum dieses Spargelcremesuppen Rezept einfach super lecker ist!
- Intensiver Spargelgeschmack durch die Schalen: Der größte Geheimtipp bei diesem Rezept steckt bereits im Namen, die Spargelschalen. Viele wissen gar nicht, wie viel Geschmack darin steckt. Beim Auskochen geben sie ihr volles Aroma an das Wasser ab und sorgen dafür, dass die Suppe besonders intensiv schmeckt. Viel aromatischer, als wenn man nur Brühe verwenden würde. Dadurch entsteht ein echter, natürlicher Spargelgeschmack, der nicht künstlich oder langweilig wirkt. Genau das macht diese Suppe so besonders.
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Herrlich cremige Konsistenz: Eine gute Spargelcremesuppe muss für mich vor allem eins sein, richtig cremig. Durch Butter, Mehl und Sahne bekommt die Suppe eine wunderbar samtige Konsistenz, die sich richtig angenehm essen lässt. Sie ist nicht zu schwer, aber trotzdem schön vollmundig, genau die Balance, die eine gute Cremesuppe braucht.
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Frische durch Zitrone: Der kleine Spritzer Zitronensaft klingt erstmal unscheinbar, macht geschmacklich aber einen riesigen Unterschied. Die leichte Säure bringt Frische in die Suppe und hebt das Spargelaroma nochmal deutlich hervor. Mit Zitrone wirkt eine Spargelcremesuppe viel harmonischer.
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Einfach gemacht und perfekt zur Resteverwertung: Dieses Rezept zeigt perfekt, dass richtig gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Gerade wenn du ohnehin Spargel kochst, kannst du die Schalen direkt weiterverwenden. So entsteht aus etwas, das sonst im Müll landen würde, ein richtig leckeres Essen. Nachhaltig und unglaublich lecker zugleich.
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Perfekt kombinierbar: Die Suppe schmeckt pur schon fantastisch, aber du kannst sie auch wunderbar erweitern. Ob mit Kräuterflädle, geröstetem Brot, kleinen Croutons oder extra Spargelstückchen. Sie lässt sich jedes Mal ein bisschen anders genießen. Dadurch wird sie nie langweilig und passt sowohl als Vorspeise als auch als Hauptgericht.
Zutaten für die cremige Spargelsuppe:
Bevor wir mit der Zubereitung dieses Spargelcremesuppen Rezepts beginnen, bereite die Zutaten vor, damit der Kochvorgang reibungslos und einfach verläuft. Dies sind einige der Hauptzutaten für dieses Spargelcremesuppen Rezept. Die vollständigen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte unten.
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Spargel: Der Spargel ist natürlich die wichtigste Zutat. Hier werden nicht nur die Stangen, sondern auch die Schalen verwendet. Die Vorteile ein intensives, frühlingshaftes Aroma, kalorienarm und leicht und enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Die Schalen sorgen für den typischen Geschmack der Suppe und
die fertigen Spargelstücke in der Suppe geben außerdem noch etwas Biss und machen sie besonders lecker.
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Butter: Die Butter sorgt dafür, dass die Suppe diese herrlich runde und vollmundige Basis bekommt. Sie macht die Suppe besonders aromatisch, sorgt für eine feine Cremigkeit undverbindet die Aromen perfekt miteinander. Gerade in Kombination mit Mehl entsteht daraus die Grundlage für eine richtig samtige Suppe.
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Sahne: Die Sahne macht aus einer einfachen Brühe eine echte Cremesuppe. Sie sorgt für eine samtige Konsistenz, macht den Geschmack milder und runder und gibt der Suppe eine leichte Eleganz. Nicht zu viel verwenden, so bleibt der Spargelgeschmack im Vordergrund.
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Zitronensaft: Die Zitrone wirkt bei Spargel oft wahre Wunder. Sie bringt Frische in die Suppe, hebt das Spargelaroma hervor und verhindert einen schweren Geschmack. Oft fehlt genau diese kleine frische Note, wenn eine Spargelcremesuppe langweilig schmeckt.
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Muskatnuss: Die Prise Muskat macht geschmacklich oft mehr aus, als man denkt. Sie sorgt für Wärme und Tiefe im Geschmack, harmoniert perfekt mit Sahne und Butter und gibt der Suppe das gewisse Etwas. Wirklich nur wenig verwenden, damit der feine Spargelgeschmack nicht überdeckt wird.
Schritt-für-Schritt Anleitung für deine Spargelcremesuppe
Das vollständige Spargelcremesuppen Rezept findest du weiter unten auf der Rezeptkarte.
1. Spargel vorbereiten: Zuerst den Spargel waschen, anschließend schälen und die holzigen Enden abschneiden. Die Schalen und Endstücke dabei unbedingt aufbewahren, denn genau daraus entsteht später der aromatische Spargelfond für die Suppe. Falls ihr noch keine gegarten Spargelstangen übrig habt, könnt ihr direkt ein paar Spargelstangen separat garen und später für die Suppe verwenden.
2. Spargelfond kochen: Die Spargelschalen und abgeschnittenen Enden in einen großen Topf geben und mit 1,5 Litern Wasser auffüllen. Anschließend mit etwas Salz, einem kleinen Spritzer Zitronensaft und nach Wunsch einer kleinen Prise Zucker würzen. Den Fond einmal aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen, damit die Schalen ihr volles Aroma abgeben können.
3. Fond abseihen und Suppenbasis vorbereiten: Sobald der Spargelfond fertig ist, alles durch ein feines Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen. Die Schalen werden jetzt nicht mehr benötigt. In einem separaten Topf die Butter schmelzen, anschließend das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Die Mehlschwitze kurz anschwitzen, dabei aber darauf achten, dass sie nicht braun wird, damit die Suppe ihre schöne helle Farbe behält.
4. Die Spargelcremesuppe cremig rühren: Nun den Spargelfond nach und nach zur Mehlschwitze geben und dabei ständig kräftig verrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Sobald eine schöne cremige Konsistenz entsteht, die Sahne hinzufügen. Die bereits gegarten 4–5 Spargelstangen in kleine Stücke schneiden und ebenfalls in die Suppe geben. Jetzt alles nochmal für einige Minuten sanft köcheln lassen, damit sich die Aromen perfekt verbinden.
5. Abschmecken und verfeinern: Zum Schluss die Spargelcremesuppe mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Muskatnuss abschmecken. Gerade die Kombination aus Muskat und etwas Zitrone macht geschmacklich einen riesigen Unterschied und bringt den feinen Spargelgeschmack perfekt zur Geltung. Falls die Suppe euch etwas zu dick erscheint, einfach noch einen kleinen Schluck Wasser oder Sahne hinzufügen. Ist sie zu dünn, kurz weiter köcheln lassen.
Geheimtipps für eine richtig leckere Spargelcremesuppe
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Die Schalen lange genug auskochen: Hier entscheidet sich, wie aromatisch deine Suppe wird. Gib den Spargelschalen genug Zeit, ihren Geschmack an das Wasser abzugeben. Wenn du sie zu kurz kochst, fehlt später oft das intensive Spargelaroma.
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Eine kleine Prise Zucker ins Kochwasser: Das klingt vielleicht ungewöhnlich, kann aber Wunder wirken. Eine winzige Menge Zucker gleicht Bitterstoffe aus und bringt die natürliche Süße des Spargels besser hervor. Gerade bei weißem Spargel merkt man den Unterschied.
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Die Sahne erst zum Schluss dazugeben: So bleibt die Suppe schön cremig und bekommt keine zu schwere Konsistenz. Außerdem bleibt der Geschmack frischer und feiner.
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Mit Zitrone erst am Ende abschmecken: Zitronensaft verändert den Geschmack enorm. Deshalb lieber vorsichtig dosieren und erst am Schluss abschmecken. Manchmal reicht schon ein kleiner Spritzer, um die ganze Suppe auf ein neues Level zu bringen.
Warum du diese Spargelcremesuppe unbedingt ausprobieren solltest
Ich glaube, viele unterschätzen Spargelcremesuppe total, vor allem die Variante aus Spargelschalen. Früher habe ich ehrlich gesagt nie verstanden, warum manche davon so schwärmen. Oft waren die Suppen, die ich probiert habe, irgendwie fad oder haben einfach nur nach Sahne geschmeckt. Der eigentliche Spargelgeschmack ging komplett unter.
Als ich dann angefangen habe, die Schalen wirklich richtig auszukochen und die Suppe selbst zu machen, war ich überrascht, wie groß der Unterschied ist. Plötzlich hatte die Suppe genau diesen intensiven, echten Spargelgeschmack, den ich immer vermisst habe. Seitdem gehört sie bei uns jedes Jahr fest zur Spargelsaison.
Was ich besonders daran mag. Dieses Rezept fühlt sich irgendwie besonders an, obwohl es eigentlich total einfach ist. Man braucht keine komplizierten Zutaten und kein großes Kochtalent und trotzdem schmeckt das Ergebnis so, als hätte man sich richtig Mühe gegeben. Genau solche Rezepte liebe ich.
Ein persönlicher Tipp von mir. Mach direkt etwas mehr. Spargelcremesuppe schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Gewürze und Aromen nochmal richtig durchziehen können. Ich erwische mich dann oft dabei, mittags schnell den Rest warmzumachen, manchmal sogar mit einem Stück frischem Baguette dazu. Ehrlich, das ist echtes Wohlfühlessen.
Falls du bisher deine Spargelschalen immer weggeworfen hast, probier dieses Rezept wirklich einmal aus. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du überrascht sein wirst, wie viel Geschmack darin steckt. Und irgendwie macht es auch Spaß zu wissen, dass man aus etwas vermeintlich Übrigem noch etwas richtig Leckeres zaubern kann.
Diese Spargelcremesuppe ist cremig, aromatisch, wunderbar frühlingshaft und genau die Art von Rezept, die man einmal ausprobiert und danach jedes Jahr wieder macht. Also schnapp dir den Spargel und probier die Spargelcremesuppe unbedingt aus. Vielleicht wird sie ja auch bei dir ein neues Frühlings Lieblingsrezept.

Spargelcremesuppe aus Schalen
Zutaten
- 1 kg Spargel
- 1,5 Liter Wasser
- Salz & Zitronensaft
- 50 g Butter
- 50 g Mehl
- 4-5 fertige Spargelstangen
- 100 ml Sahne
- Zitronensaft
- Salz & Pfeffer
- 1 Msp Muskatnuss
Anleitung
- Den Spargel zuerst gründlich waschen, anschließend schälen und die holzigen Enden abschneiden. Die Schalen und Endstücke dabei unbedingt aufbewahren, denn genau daraus entsteht später der aromatische Spargelfond für die Suppe. Falls ihr noch keine gegarten Spargelstangen übrig habt, könnt ihr direkt ein paar Spargelstangen separat garen und später für die Suppe verwenden.
- Die Spargelschalen und abgeschnittenen Enden in einen großen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Anschließend mit etwas Salz, einem kleinen Spritzer Zitronensaft und nach Wunsch einer kleinen Prise Zucker würzen. Den Fond einmal aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen, damit die Schalen ihr volles Aroma abgeben können.
- Sobald der Spargelfond fertig ist, alles durch ein feines Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen. Die Schalen werden jetzt nicht mehr benötigt. In einem separaten Topf die Butter schmelzen, anschließend das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Die Mehlschwitze kurz anschwitzen, dabei aber darauf achten, dass sie nicht braun wird, damit die Spargelsuppe ihre schöne helle Farbe behält.
- Nun den Spargelfond nach und nach zur Mehlschwitze geben und dabei ständig kräftig verrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Sobald eine schöne cremige Konsistenz entsteht, die Sahne hinzufügen. Die bereits gegarten 4–5 Spargelstangen in kleine Stücke schneiden und ebenfalls in die Suppe geben. Jetzt alles nochmal kurz sanft köcheln lassen, damit sich die Aromen perfekt verbinden.
- Zum Schluss die Spargelcremesuppe mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Muskatnuss abschmecken. Falls die Suppe etwas zu dick erscheint, einfach noch einen kleinen Schluck Wasser oder Sahne hinzufügen. Ist sie zu dünn, kurz weiter köcheln lassen.
- Die fertige Spargelcremesuppe anrichten und nach Wunsch mit frischer Petersilie, knusprigen Croutons oder zusätzlichen Spargelstückchen toppen. Besonders lecker schmeckt sie übrigens mit frischem Baguette oder Kräuterflädle dazu. Und ein kleiner Tipp, am nächsten Tag schmeckt die Suppe fast noch besser, weil alles nochmal richtig durchziehen konnte.

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